WIE ENTSTEHT DAS KLASSISCHE NACHMITTAGSTIEF?
Fast jeder kennt es: Kaum ist die Mittagspause vorbei, sinkt die Leistungskurve drastisch ab. Die Augen werden schwer, die Konzentration schwindet und eine bleierne, mentale Erschöpfung breitet sich aus. Das klassische Nachmittagstief sorgt dafür, dass produktives Arbeiten am Schreibtisch zur Qual wird.
Die Ursachen für dieses zyklische Energietief liegen meist in der zellulären Energieversorgung des Gehirns. Nach dem Mittagessen schaltet der Körper viel Energie in die Verdauung, während gleichzeitig die körpereigenen Mikronährstoff-Depots im Laufe des Tages leer laufen. Fehlen den Nervenzellen in dieser Phase essenzielle Bausteine, um Glukose und Sauerstoff effizient in Energie umzuwandeln, schaltet das Gehirn zum Selbstschutz in den Energiesparmodus. Die mentale Erschöpfung ist das direkte Signal deines Körpers, dass ihm der Treibstoff auf zellulärer Ebene fehlt.
Um dieses Tief dauerhaft zu überwinden, ist der schnelle Griff zu Kaffee oder zuckerhaltigen Snacks kontraproduktiv. Sie jagen den Blutzuckerspiegel nur kurz in die Höhe, bevor er kurz darauf noch tiefer fällt. Was das Nervensystem braucht, ist eine konstante Nährstoff-Versorgung von der Basis auf.